Heil-Kunde-Zentrum Johanniskirchen
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Reinkarnationstherapie

„Immer wieder und wieder steigst du hernieder
in der Erde wechselnden Schoß,
bis du gelernt, im Licht zu lesen,
dass Leben und Sterben eines gewesen
und alle Zeiten zeitenlos.
Bis die mühsame Kette der Dinge
zum immer ruhenden Ringe
In dir sich reiht – in deinen Willen ist Weltenwille.
Stille ist in dir – Stille – und Ewigkeit.“
MANFRED KYBER

„Einen Menschen seinen Schatten gegenüberstellen heißt, ihm auch sein Licht zeigen..... Er weiß, dass Dunkel und Hell die Welt ausmachen......
Wer zugleich seine Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten, und damit kommt er in die Mitte.“
C.G. JUNG


Unter den Psychotherapierichtungen nimmt die Reinkarnationstherapie eine Sonderstellung ein. Während sich die Psychoanalyse aus der Erforschung der Neurosen entwickelte, die Verhaltenstherapie den Menschen, von ihrem mechanistischen Weltbild ausgehend, umprogrammieren will, zielt die Reinkarnationstherapie weit über gutes Funktionieren im alltäglichen Leben hinaus. Durch die Einbeziehung der spirituellen Dimension und die Verbindung des uralten Wissens der hermetischen Tradition mit unseren heutigen psychotherapeutischen Möglichkeiten kann und soll sie zum Beginn des persönlichen Entwicklungsweges werden bzw. auf ihm weiterbringen.

Die Arbeit mit Inkarnationen ist dabei lediglich ein Kunstgriff, um heutige Probleme gleichsam wie unter dem Mikroskop vergrößert zu sehen. Es geht keineswegs um Vergangenheit, sondern um die Gegenwart. Vergangenheit wird lediglich bewusst gemacht, um das eigene Muster zu durchschauen und sich von den Fesseln alter Verhaftungen zu lösen.

Ein Schwerpunkt der Therapie ist es, die Projektion von Verantwortung und eigener dunkler Seiten zu beenden. Das Zurücknehmen der Projektionen meint nichts anderes, als die Feinde lieben zu lernen. Voraussetzung dafür ist es, den eigenen Schatten zu konfrontieren, die dunkle Seite anzunehmen und ins Bewusstsein zu integrieren. Letztes Ziel bleibt die vollkommene Übernahme der Verantwortung für das eigene Schicksal.

Mit dem Zurücknehmen der Projektionen rückt der Mensch selbst in den Mittelpunkt der Verantwortung. Nichts geschieht uns zufällig bzw. alles fällt uns gesetzmäßig zu. Schatten, kurz all das, was uns aus dem seelischen Untergrund, d.h. unbewußt an unserer Selbstverwirklichung hindert und was wir an uns nicht sehen, lässt sich auf früheren Zeitebenen leichter konfrontieren und von dort auf die Gegenwart beziehen. Das Wiedererleben von Vergangenheit als Projektionsfläche für aktuelle Probleme und Muster macht es möglich, diese zu durchschauen und bewusst damit umzugehen.

Auch das Erleben neuer Bewusstseinsdimensionen wie etwa Nahtodzustände, sowie das Durchleben von Empfängnis und Geburt sind zudem geeignet, Bewusstseinseinschränkungen aufzuheben und den geistigen Horizont zu erweitern. Am Ende der Therapie überblickt der Patient neben den Jahrzehnten seines jetzigen Lebens viele Lebensläufe. Da er sich auf verschiedenen Seiten des Schicksalsrades erlebt, als Opfer ebenso wie als Täter, resultieren Toleranz und Gleichmut aus diesem Ausflug in die archetypische Bilderwelt der eigenen Seelenlandschaft. Durch die Vielzahl der Erfahrungen in verschiedenen Zeiten und Kulturen relativiert sich die vollständige Identifizierung mit dem Ich, die für Schmerzen und Leid verantwortlich ist. Reinkarnationstherapie wird so zum bewussten Weg der Selbsterkenntnis.

Seriöse Reinkarnationstherapie, die die Erlebnisse mit Hautwiderstandsmessung kontrolliert, muss keine historisch bedeutenden Inkarnationen hervorbringen. Stattdessen wird sie eine Fülle von persönlich wichtigen Bausteinen zu Tage fördern, die sich allmählich zu dem umfassenden Mosaik der eigenen Seelenlandschaft mit ihren individuellen Mustern zusammenfügen.

Zeitrahmen
Im Laufe der Zeit gemachte Erfahrungen zeigen, dass diese Therapieform am besten in einem Stück von vier Wochen absolviert wird. Schattenarbeit kann nicht immer wieder für ein paar Tage unterbrochen werden, oder sie führt eben nicht tief genug. Ein Monatszyklus hat sich dafür am besten bewährt. Auch ist es sehr empfehlenswert, dass die Patienten für diese Zeit ihr gewohntes Milieu verlassen, d.h. nicht zuhause wohnen.

Fasten und Atemtherapie
Schon bald nach den Anfängen der Reinkarnationstherapie haben wir Fasten als Ergänzung aufgenommen, nachdem sich gezeigt hat, wie schwer es Patienten mit Verstopfung fällt, seelische Inhalte loszulassen. Fasten öffnet die Tore zur Seele, denn das sich im Fasten natürlich ergebende Loslassen all jener in der körperlichen Unterwelt angehäuften Inhalte erleichtert seelisches Loslassen im Rahmen der Psychotherapie ungemein, ganz abgesehen von den heilsamen Auswirkungen, die Fasten an sich für Leib und Seele hat. Nicht umsonst spielte es in allen großen Religionen eine zentrale Rolle und hat ja auch im Christentum seine Wurzeln. Die Länge der Fastenzeit und wer fasten sollte, wird mit dem jeweiligen Therapeuten individuell abgeklärt, liegt aber in der Regel zwischen einer und drei Wochen.

Die Arbeit mit dem Verbundenen Atem wurde ebenfalls schon Anfang der 80er Jahre in das Therapiekonzept integriert, weil sich zeigte, wie gut der Atemprozess in der Lage ist, Erkenntnisse tiefer zu verankern, Erfahrungen im Energiekörper zu machen und zugleich aus den Tiefen der Seele verborgene Muster heraufzubefördern bzw. ihr Aufsteigen zu erleichtern. Der Atem ist der einzige Bereich, wo der Gruppe wegen ihres stärkeren Energiefeldes der Vorzug gegenüber der Einzeltherapie gegeben wird.

Kosten: € 80,--/Stunde (60 Min.); gesamt bei 20 Sitzungen (40 Stunden) € 3.200,--.

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